Artikel

I  Leichtigkeit lernen

Dieser Artikel erschien im Newsletter 32 der Gesellschaft Aktion Gesunder Rücken e.V. (AGR) anlässlich des zwanzigjährigen Bestehens der Gesellschaft der Lehrerinnen und Lehrer der F. M. Alexander-Technik (G.L.A.T.), heute umbenannt in Alexander-Technik-Verband Deutschland (ATVD).

Der Artikel "Leichtigkeit lernen" steht im AGR News Letter 32 vom Juli 2004 unter der Rubrik "Interdisziplinäre Fachbeiträge" auf den Seiten 22 bis 25.

Er kann als pdf-Datei aufgerufen werden.

 



II  Alexander-Technik


Der Artikel "Alexander-Technik" von Mechthild Rickheit und Susanne Ruß                                                                                                 ist in DUMONTS GROSSE ENZYKLOPÄDIE
NATURHEILKUNDE. Heilmethoden, Wirkungsweisen und Anwendungsgebiete
Hg. Dr. med Cordula Bruch. DuMont-Monte-Verlag, Köln 2002, S.181-184
unter der Rubrik "Balance und Bewegung" erschienen.

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Vorträge

I Englische Version: Alexander Technique: Natural Movement Efficiency

Vortrag gehalten in Freiburg am 28. März 2009 auf dem Internationalen Kongress für Musikphysiologie und Musikermedizin

 
Alexander Technique: natural movement efficiency           
 
Abstract
 
Topic of this talk is an experiment that shows visible influences of Alexander technique instructions on motor coordination by means of infra-red photography.
 
A principle of the Alexander technique ist the natural relationship between head, neck, and trunk: associated with a free and dynamic balance of the head on the cervical vertebra is a spontanous lengthening of the spine, the very best preparation for any movement. Muscular ensemble playing improves. Infra-red photographs demonstrate corresponding changes in the use of muscle energy.
 
In this case study, infra-red photography serves to document the differences in muscular activity before and after Alexander technique lessons given to a musician.
 
The thermographic pictures show a redistribution in muscular activity. More homogeneity in colour distribution indicates improvements in muscle coordination after the application of Alexander technique principles. An increase in the activity of postural muscles along the spine can be shown as well as a decrease of unnecessary muscle tensions.
 
Alexander technique aims at a general improvement in the use of the whole self. One of the side effects is a better use of one’ s muscles in the sense of a more efficient movement coordination. The musician reports a feeling of „ease“ when playing his instrument. Infra-red photographs obviously supply an individual feedback for the re-acquisition of natural movement efficiency. 
 
 

 
Natürliche Bewegungseffizienz mit Alexander-Technik
 
Deutsche Zusammenfassung
 
Im Mittelpunkt des Vortrags steht der Versuch, den Einfluss von Alexander-Technik-Unterweisungen auf die Bewegungskoordination mittels Infrarotaufnahmen zu veranschaulichen.
 
Eins der Prinzipien der Alexander-Technik ist die natürliche Beziehung zwischen Kopf, Hals und Rumpf: mit der dynamischen, freien Balance des Kopfes auf der Halswirbelsäule ist eine spontane axiale Längung verbunden, die ihrerseits die optimale Vorbereitung für die Ausführung von Bewegungen darstellt. Das Zusammenspiel der Muskeln wird harmonischer und effizienter. Die entsprechenden Veränderungen im Energieverbrauch der Muskeln können anhand von Infrarotbildern dokumentiert werden. 
 
Im Rahmen einer Vorstudie mit einem Orchestermusiker wird ein Wärmebilder-Profil erstellt, das Unterschiede im muskulären Energieverbrauch vor und nach Alexander-Technik-Unterweisungen dokumentiert.
 
Die Infrarot-Aufnahmen zeigen eine Umverteilung von Muskelaktivitäten. Die größere Homogenität der Farbflächen kann als Indikator für das harmonischere Zusammenspiel der Muskeln nach der Anwendung von AT-Prinzipien interpretiert werden. Die Aktivität der Stützmuskulatur entlang der Wirbelsäule nimmt zu. Unnötige Muskelanspannungen verringern sich.
 
Die Alexander-Technik zielt auf eine ganzheitliche Verbesserung des Selbstgebrauchs. Damit geht unter anderem eine größere Bewegungseffizienz einher, die subjektiv als „Leichtigkeit“ wahrgenommen wird. Wärmebilder bieten ein augenfälliges Feedback zum individuellen Rückerwerb natürlicher Bewegungseffizienz.
 
 
 

 

 

 
Vortrag II   Alles im Lot

 

Vortrag am 22. Oktober 2008 in Bielefeld an der Klinik für Neurologie (Johannisstift)



 
 

Filme

 

Seit 2001 arbeitet die Tanzlehrerin, Gestalttherapeutin und Alexander-Technik-Lehrerin Ulrike Pawlas mit Patienten, die unter Alzheimer-Demenz leiden. Sie entwickelte eine besondere Art des Kontaktes, der diesen Menschen hilft, sich selbst wieder wahrzunehmen und ihre Bewegungen besser zu koordinieren.

Erinnerungen an Musik und Tanz leben wieder auf und zaubern ein glückliches Lächeln in die Gesichter. Unter behutsamer Führung stehen sie auf und machen ein paar Schritte zum Rhythmus der Musik. Beim Hinsetzen haben sie keine Angst mehr vor dem Fallen, weil sie gelernt haben, ihre Fuß-, Knie- und Hüftgelenke zu gebrauchen.
 
Die einstündige DVD vermittelt einen Eindruck von den wohltuenden körperlichen und seelischen Prozessen, die während der Alexander-Technik-Arbeit mit Alzheimer-Patienten stattfinden. Diese DVD nebst einer begleitenden Broschüre kann bei beiden Autorinnen erworben werden.
 
 Dr. Mechthild Rickheit                             Ulrike Pawlas                 Zentrum für Alexander-Technik
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TESTFILM eingestellt von Buddenbohm